Wusstest du, dass eine saubere, regelmäßig aktualisierte E-Mail-Liste bis zu 4300 Prozent Return on Investment bringen kann? Aktuelle Studien zeigen, dass E-Mail-Kampagnen auf Basis gesunder E-Mail-Listen bei der Leadgewinnung 40-mal wirksamer sein können als jedes soziale Netzwerk. Eine saubere E-Mail-Liste zu pflegen hat deshalb höchste Priorität.
Leider haben Unternehmen das nicht immer im Blick. Die Praxis zeigt: Solo-Selbstständige, Start-ups und sogar einige gut etablierte Firmen konzentrieren sich vor allem auf das Wachstum ihrer E-Mail-Listen und nicht auf deren Gesundheit. Sie setzen Strategien um, die neue Abonnenten bringen, statt die Qualität der frisch gewonnenen Kontakte zu sichern.
Ehrlich gesagt ist Wachstum bei der E-Mail-Liste unverzichtbar, wenn du erfolgreiche Marketingkampagnen fahren willst. Je mehr Abonnenten du hast, desto mehr Chancen auf Conversions hast du. Im E-Mail-Marketing bedeutet Menge allerdings nicht automatisch Qualität. Die Kundschaft ist heute wählerisch und vorsichtig, deshalb reicht es nicht, eine E-Mail-Adresse einzusammeln und sie anschließend blind mit Aussendungen zu bombardieren. Entscheidend ist, an besseren Öffnungs- und Klickraten zu arbeiten.
Genau hier kommen die Zustellbarkeitsrate und die Sauberkeit deiner Abonnentenliste ins Spiel. Sehen wir uns diese beiden Aspekte an: warum sie entscheidend sind und was Unternehmen tun müssen, um das Beste aus ihnen herauszuholen.
Die Zustellbarkeit verbessern
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Zuerst das Wichtigste: Was ist E-Mail-Zustellbarkeit?
Der Begriff E-Mail-Zustellbarkeit erklärt sich fast von selbst. Er beschreibt, wie gut E-Mails im Posteingang deiner Abonnenten ankommen. Viele Marketer verstehen darunter die Wahrscheinlichkeit, mit der Nachrichten bei Abonnenten ankommen, und nennen ihn den Indikator für das Inbox Placement.
Häufig wird sie mit der Zustellrate verwechselt, die sich aus der Zahl der zugestellten E-Mails geteilt durch die Gesamtzahl der versendeten E-Mails ergibt. Faktisch zeigt die Zustellrate, wie gut der Anbieter E-Mails zu den Empfängern bringt. Die beiden Begriffe hängen eng zusammen, sie sind aber nicht dasselbe. Du kannst dank eines hochwertigen Versandsystems eine gute Zustellrate haben und trotzdem Probleme mit der Zustellbarkeit.
Zustellbarkeit ist ein vielschichtiger Begriff, in den viele Faktoren einfließen: die Reputation des Absenderprofils, die Qualität des Dienstleisters, die Verlässlichkeit der Absenderdomain, die Qualität der E-Mail-Liste und sogar die Versandfrequenz.
Eine gute Zustellbarkeitsrate liegt bei 100 %. Statistisch gesehen ist das allerdings kaum zu erreichen. In der Regel schwankt dieser Wert zwischen 75 und 90 %. Manche Unternehmen schaffen es trotzdem, ihn zwischen 98 und 99 % zu halten.
Warum ist die E-Mail-Zustellbarkeit so wichtig?
Die E-Mail-Zustellbarkeit ist genauso wichtig wie Öffnungs- und Klickraten, weil sie unmittelbar mit dem Engagement und dem Erfolg deiner E-Mail-Kampagnen zusammenhängt. Sie erfüllt mehrere entscheidende Aufgaben:
Erstens misst sie, wie viele deiner Nachrichten im Posteingang landen statt im Spam- oder Junk-Ordner. Anders gesagt legt sie fest, wie viele Kontakte deine E-Mails überhaupt bekommen.
Zweitens spiegelt sie die Gesundheit deines Systems. Eine gründliche Analyse der Zustellbarkeitsrate liefert gute Einblicke in deine E-Mail-Umgebung und legt versteckte Probleme offen.
Drittens legt sie das Fundament für jede E-Mail-Marketing-Kampagne. Eine gute Zustellbarkeitsrate erlaubt es einem Unternehmen, einen Dialog und eine Beziehung zu seiner Kundschaft aufzubauen.
Und schließlich bewahrt eine gute Zustellbarkeitsrate ein Unternehmen vor verschwendeten Investitionen (Zeit, Geld und Personal). Eine schlechte Zustellbarkeitsrate oder systematische Probleme damit schaden dagegen der Marke, den Engagement-Raten, dem ROI und am Ende dem Umsatz.

Ausschnitt aus der Testtabelle zur E-Mail-Zustellbarkeit (Quelle: Email Tool Tester)
Wie eine saubere E-Mail-Liste deine Zustellbarkeitsrate verbessert
Du fragst dich vielleicht, was eine saubere E-Mail-Liste mit einer guten Zustellbarkeitsrate zu tun hat. Auf den ersten Blick hängt diese vor allem am Server des Mailbox-Providers, der deinen Newsletter annimmt oder eben nicht, und am Server des Absenders, der die E-Mail an jeden Empfänger in der Liste ausliefert oder daran scheitert. So einfach ist es aber nicht.
Zustellbarkeit ist ein vielschichtiger Begriff, der von vielen Faktoren abhängt. Neben dem Newsletter selbst, der eine Reihe von Kriterien erfüllen muss, um als sicher und unbedenklich für die Zustellung zu gelten, wirken weitere Faktoren stark auf den Gesamterfolg. Einer davon ist eine saubere E-Mail-Liste. Dafür gibt es mehrere gute Gründe.
- Zuallererst enthält eine gründlich bereinigte E-Mail-Liste keine ungültigen, stillgelegten oder gefälschten Adressen, die Hard Bounces auslösen und damit Zustellbarkeit, Posteingangsrate und Absender-Reputation schaden.
- Zweitens enthält eine gründlich bereinigte E-Mail-Liste keine Spamfallen. Das hält das Unternehmen von Blacklists fern und sichert die hart erarbeitete Reputation und den Sender Score, die beide auf die Zustellbarkeit wirken.
- Drittens deckt eine gute Bereinigung riskante Adressen auf, aus denen unerwartete Hard oder Soft Bounces werden können.
- Und schließlich filtert eine gründliche Analyse der E-Mail-Liste alle abgewandten und enttäuschten Kontakte heraus. Übrig bleiben nur die, die deine E-Mail im Posteingang erwarten, was die Soft-Bounce-Rate senkt.
Dir ist vielleicht aufgefallen, dass wir Hard und Soft Bounces ziemlich oft erwähnt haben. Der Grund: Diese beiden spielen eine entscheidende Rolle für die Zustellbarkeit. Sie sind es, die sie zerstören. Je niedriger diese Raten sind, desto höher fällt die Zustellbarkeitsrate aus.
Und es kommt noch etwas dazu. ESPs entscheiden anhand dieser beiden Kennzahlen, ob sie ein Konto sperren oder nicht. Eine saubere und gesunde E-Mail-Liste bewahrt ein Unternehmen also davor, seine Privilegien bei den besten Diensten am Markt zu verlieren, und sichert eine gute, gesunde Umgebung für E-Mail-Marketing-Kampagnen.
Eine saubere E-Mail-Liste zu pflegen senkt Soft und Hard Bounces, hält deine E-Mail-Umgebung sicher und intakt und holt das Maximum aus deiner E-Mail-Zustellbarkeit.
Wie hältst du deine E-Mail-Liste sauber?
Eine saubere und gesunde E-Mail-Liste hebt also deine E-Mail-Zustellbarkeit. Wie gehst du dabei vor? Hier sind mehrere allgemeine Praktiken:
Setze Tools zur Verifizierung ein
Der Wert einer zuverlässigen E-Mail-Verifizierung lässt sich kaum überschätzen. Vertrauenswürdige, erprobte Dienste zur Verifizierung aktualisieren ihre Datenbanken bekannter Spamfallen regelmäßig. Sie prüfen deine E-Mail-Liste doppelt und dreifach, finden diese „Honeypots“ und entfernen sie sofort, was die kostbare Reputation und das Profil deines Unternehmens rettet. Ein spezialisierter E-Mail-Checker übernimmt hier die Schwerarbeit: Er validiert jede Adresse, bevor du auf Senden drückst, sodass ungültige Kontakte gar nicht erst einen Bounce auslösen.
Prüfe gegen Blacklists
Blacklists können alles zerstören. Sie ruinieren den Sender Score und den Ruf deiner Marke insgesamt. Das Ärgerliche daran: Niemand sagt dir Bescheid, wenn du auf einer Liste landest. Es ist also deine Aufgabe herauszufinden, ob deine Weste sauber ist. Die gute Nachricht: Das Problem ist seltener, als viele befürchten. Über alle von uns geprüften Domains und IPs hinweg zeigen unsere Benchmark-Daten, dass nur 0,28 % der Domains auf einer Domain-Blacklist auftauchen und nur 3 % der Versand-IPs auf einer IP-Blacklist landen, womit 97 % sauber bleiben.
Fang damit an, dich hin und wieder gegen alle bekannten Blacklists zu prüfen. Nutze danach professionelle Tools, um E-Mail-Kampagnen und Newsletter gründlich zu analysieren. Eine der erprobten Lösungen in diesem Bereich ist Unspam mit zahlreichen hilfreichen Funktionen. Zum Beispiel:
- Es prüft E-Mails darauf, ob sie im Spam-Ordner landen oder nicht.
- Es prüft Blacklists darauf, ob deine Domain und deine IP sauber sind.
- Es führt eine vollständige Prüfung der Barrierefreiheit durch, damit wirklich jede Person in deiner Abonnentenliste deine E-Mail nutzen kann.
- Es liefert sofort eine Vorschau von Design und Inhalt deiner E-Mail auf allen verbreiteten Geräten, Plattformen und Betriebssystemen, damit du Abweichungen in der Darstellung erkennst.
- Es verifiziert SPF, DKIM, DMARC und DNS.
Am Ende der Analyse bekommen Nutzer einen ausführlichen Bericht, mit dem sie Probleme bei der Zustellbarkeit beheben und ihre E-Mail-Kampagnen verbessern können.

Filtere deine Liste nach verschiedenen Kriterien
Abonnenten mit ungültigen E-Mail-Adressen zu entfernen ist nur der Anfang. Viele weitere Kontakte können deiner Zustellbarkeitsrate schaden.
Profis im Marketing empfehlen, Öffnungs- und Klickraten zu analysieren, um zu bestimmen, welche Kontakte sich für die Marke interessieren und welche nicht. Wenn ein Abonnent das Interesse verliert, entferne den Kontakt aus der Liste oder verschiebe ihn in eine eigene Liste, die du genau dafür anlegst.
Genauso entscheidend ist der Umgang mit Kontakten, die sich abgemeldet haben. Dafür gibt es zwei Wege: Entweder du entfernst sie komplett aus der Liste oder du gewinnst sie mit speziellen Kniffen aus dem E-Mail-Marketing zurück, etwa mit „Win-back“-Kampagnen.
Bereinige deine Liste regelmäßig
Wie regelmäßig ist regelmäßig? Die Praxis zeigt: Unternehmen sollten das mindestens alle sechs bis zwölf Monate tun. Je nachdem, wie aktiv deine E-Mail-Marketing-Kampagne läuft und wie schnell neue Abonnenten dazukommen, musst du deine E-Mail-Liste womöglich häufiger durchgehen und filtern. Das gilt auch für die Routine, an die du dich hältst: Auch sie braucht vielleicht eine Überarbeitung.
Nutze Automatisierung und KI-Tools
Je größer die E-Mail-Liste, desto schwieriger wird sie zu handhaben. Genau hier retten Automatisierung und KI-gestützte Tools den Tag. Sie beschleunigen den Prozess und verschlanken den Ablauf, vor allem aber schalten sie die Fehler aus, die eine Bereinigung von Hand mit sich bringt.
Sie geben dir außerdem mehr Kontrolle über den Prozess, weil Unternehmen damit eigene Routinen für die Durchsicht bauen können. Beim Durchforsten deiner Abonnentenliste kannst du zum Beispiel Nutzer automatisch markieren, die bestimmte Kriterien erfüllen, oder sie neu gruppieren, um später weitere Maßnahmen zu ergreifen.
Sei ehrlich und authentisch
Authentisch zu sein ist entscheidend, um Spam-Beschwerden zu minimieren, selbst wenn ein Newsletter die Erwartungen nicht erfüllt. Dafür gibt es viele Wege, zuallererst sollten Unternehmen aber diese wichtigen Angaben in den Textkörper ihrer E-Mails aufnehmen:
- Angaben zum Unternehmen: vollständiger Name, Registernummer und manchmal sogar die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Das schafft Transparenz in der Beziehung zwischen Unternehmen und Kundschaft und baut Vertrauen auf. Außerdem erfüllt es die gesetzlichen Anforderungen einiger europäischer Länder.
- Die Postanschrift. Auch sie schafft Vertrauen und erlaubt es kommerziellen Marken, in den USA und in Europa rechtssicher zu arbeiten.
- Kontaktdaten: Telefonnummer, E-Mail-Adressen des Kundensupports und ein direkter Link zum Chat mit dem Team. So kann deine Kundschaft leichter Kontakt aufnehmen und ihre Anliegen klären.
- Branding: Logo, Slogan, Maskottchen oder eigene Icons und Illustrationen. Das zahlt auf die Authentizität des Unternehmens ein.
- Aktive Links, Buttons und Icons zu sozialen Netzwerken. Das erhöht die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und lässt deine Nutzer über ihre Lieblingsplattformen mit der Marke interagieren.
- Einen Link zum Präferenzzentrum. Keine Bedingungen zu stellen ist der beste Weg, deine Nutzer zu halten und eine gesunde Beziehung zu ihnen zu pflegen.
- Einen Abmeldelink. Er ist vielleicht das kritischste Element dieser Liste, wenn es darum geht, Spam-Beschwerden aus dem Weg zu gehen. Lass deine Kundschaft einfach gehen, wann immer sie will. Sie wird es dir danken oder zumindest deiner Absender-Reputation nicht schaden. Es ist außerdem eine niedrige Hürde, über die die meisten Absender trotzdem stolpern: unsere Benchmark-Daten zeigen, dass nur 14 % der von uns geprüften Absender die Anforderung an das List-Unsubscribe mit einem Klick erfüllen, die Gmail und Yahoo inzwischen erwarten.
In der Regel findest du diese Angaben in der Fußzeile jeder durchdachten E-Mail. Diese Praxis erhöht zwar keine Engagement-Rate, sie hält das Unternehmen aber sicher bei einer niedrigen Bounce-Rate, ganz zu schweigen von dem Vertrauen, das sie aufbaut und das sehr weit trägt. Sieh dir zwei gute Beispiele an, wie das aussehen sollte.

Werbe-Newsletter von Athletic Brewing
Athletic Brewing liefert ein herausragendes Beispiel für einen Newsletter, der mit den besten Praktiken im Kopf gebaut wurde. Der Fußbereich enthält alles, was Nutzer brauchen, um sich in dieser Beziehung wohlzufühlen. Dazu gehören:
- die Geschäfts- und Postanschrift,
- Icons zu sozialen Netzwerken,
- ein Abmeldelink,
- das Branding,
- und sogar ein Nachweis der Zertifizierung.
Alles liegt offen. Jedes Anliegen lässt sich klären, selbst wenn jemand gehen will, ohne sich zu verabschieden. Wer diese relevanten Angaben für die Kundschaft aufnimmt, vermeidet Spam-Beschwerden und festigt seine Position im Markt.

Werbe-Newsletter von Apple
Apple ist berühmt für seine Besessenheit von allem Rechtlichen und Perfekten. Es überrascht deshalb nicht, dass die Fußzeile im Newsletter des Unternehmens wirklich alles enthält. Genau genommen ist sie zu groß für ihren Zweck. Genau so muss sie aber aussehen, um aktuelle Anforderungen und Erwartungen zu erfüllen. Sie klärt bestimmte Kernpunkte des Inhalts und enthält außerdem
- die Geschäftsanschrift,
- Kontaktdaten,
- die Navigation zu den wichtigsten Seiten wie Datenschutzerklärung oder Rechtliches,
- einen Abmeldelink,
- und sogar einen Link zu den Kundenvereinbarungen.
Das Team holt alles aus dem Fußbereich heraus und packt so viele Informationen hinein wie möglich, um Unklarheit und Verwirrung auszuschließen.
Und nicht zuletzt: Halte dich an die besten Praktiken zur Verbesserung der Zustellbarkeit.
Die besten Praktiken für eine bessere Zustellbarkeit sind:
- Reagiere sofort auf Spamfilter. Wenn ein Abonnent deine E-Mail als Spam markiert, entferne den Kontakt aus deiner Liste oder verschiebe ihn in eine andere Gruppe.
- Starte eine Listenbereinigung bei diesen Anzeichen: mehr Bounces, mehr Spam-Beschwerden oder sinkende Öffnungsraten.
- Bau dir eine Routine Schritt für Schritt, die zu deiner eigenen Strategie im E-Mail-Marketing passt.
- Bleib bei deiner Routine. Konsequenz ist überall entscheidend, und eine saubere E-Mail-Liste ist da keine Ausnahme.
- Hol dir professionelle Unterstützung. Sie deckt versteckte oder nicht offensichtliche Probleme auf und liefert schnelle Lösungen.
Strategien, um Bounces zu senken und Öffnungsraten zu steigern
Eine saubere E-Mail-Liste zu pflegen und eine Reihe von Praktiken anzuwenden, die Soft- und Hard-Bounce-Raten senken, ist entscheidend. Schließlich sind sie der Hauptgrund dafür, dass die Zustellbarkeitsrate einbricht. Wo also fängst du an?
Zuallererst: Finde die Ursache des Bounce. Weil nicht alle gleich sind, ist es entscheidend, den Grund zu verstehen.
Bei einem Hard Bounce kommen eine nicht existierende E-Mail-Adresse, eine nicht existierende Domain, ein blockierter oder ausgefallener Mailserver des Empfängers, ein technisches Problem oder ein Tippfehler in der Adresse infrage. Bei einem Soft Bounce können ein volles Postfach, ein Mailserver ohne Verbindung, ein zu großer Newsletter oder ungültige Inhalte dahinterstecken. Behebe das Problem auf dieser Grundlage oder passe deine Strategie und die laufende Kampagne an.
Setze danach diese Tipps um:
- Richte eine Anmeldung mit Double-Opt-in ein. So bekommst du Kontakte, die sich wirklich für deinen Dienst oder dein Produkt interessieren.
- Prüfe die E-Mail-Adressen im Anmeldeformular auf Fehler und Tippfehler. Wenn du bisher auf einen teureren Dienst zur Validierung setzt, lohnt sich ein Blick auf eine ZeroBounce-Alternative, die dieselben riskanten Adressen findet, ohne den Aufpreis zu verlangen.
- Senke Spam-Beschwerden, indem du Versandfrequenz, Inhaltsqualität und sogar deine Segmentierung überarbeitest.
- Verschick E-Mails an Konten mit Soft Bounce erneut.
- Entferne Kontakte mit Hard Bounces.
- Halte deine aktiven Abonnenten und pflege die Beziehung zu ihnen.
- Segmentiere deine Liste sauber.
- Teste alle entscheidenden Elemente deiner E-Mail-Kampagne im A/B-Test: Inhalt, Betreffzeile, Zeitpunkt und Frequenz, um zu sehen, was bei deiner Kundschaft ankommt.
- Fahre Reaktivierungskampagnen. Laut Uplers lesen fast 50 % der Empfänger, die eine Win-back-E-Mail bekommen haben, auch die folgenden Nachrichten. Das ist eine goldene Gelegenheit, tote Segmente deiner E-Mail-Liste wiederzubeleben.

Reaktivierungs-E-Mail von Cuisinart
Fazit
Eine saubere E-Mail-Liste zu pflegen ist aus vielen Gründen unverzichtbar, wenn du eine maximale Zustellbarkeitsrate erreichen willst. Sie entfernt inaktive und kaputte Adressen, aktualisiert Kontaktdaten und filtert alle heraus, die an ihrem Interesse an der digitalen Korrespondenz mit deinem Unternehmen zweifeln. Sie berücksichtigt außerdem Hard und Soft Bounces, um mögliche Probleme im System zu erkennen, und liefert damit Hinweise darauf, wie du Umgebung und Rahmenbedingungen für deine E-Mail-Marketing-Kampagnen verbesserst.
Denk daran: Eine saubere E-Mail-Liste ist entscheidend für eine maximale Zustellbarkeitsrate, und die wiederum steigert die Leistung deines E-Mail-Marketings, erhöht den Umsatz und stärkt den Ruf des Unternehmens. Halte dich deshalb an erprobte Strategien und übernimm die besten Praktiken für die E-Mail-Zustellbarkeit.
