Kostenloser E-Mail-Blacklist-Check

Füge eine E-Mail-Adresse ein und wir prüfen ihre Domain in Echtzeit gegen eine kuratierte Auswahl öffentlicher Domain- und Reputations-Blacklists, nach Wichtigkeit gruppiert. Kostenlos, sofort und läuft komplett im Browser ohne Anmeldung.

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Was ein E-Mail-Blacklist-Check wirklich prüft

Eine Blacklist für eine einzelne E-Mail-Adresse gibt es nicht. Spam-Blacklists basieren auf DNS und verfolgen die Reputation daher pro Domain und pro sendender IP-Adresse, nicht pro einzelnem Postfach. Dieses Tool nimmt den Teil deiner Adresse nach dem @ und fragt dann SURBL und andere öffentliche Domain-Blacklists ab, um zu sehen, ob diese Domain in Spam-, Phishing- oder Malware-Kampagnen markiert wurde. Diese Listen gibt es, weil Spammer sendende IPs schneller wechseln können, als Filter reagieren, daher prüfen Empfänger auch die Domains, die in einer Nachricht auftauchen. Steht deine Domain auf einer dieser Listen, filtern oder blockieren Mailbox-Provider Nachrichten, die sie erwähnen, mit höherer Wahrscheinlichkeit.

So liest du dein Ergebnis

  • Nicht gelistet

    Die Domain steht aktuell auf keiner der geprüften Blacklists. Das ist das gewünschte Ergebnis, garantiert für sich allein aber noch keine Zustellung in den Posteingang.

  • Gelistet

    Jede Ergebniszeile zeigt, welche Liste deine Domain markiert hat. SURBL entschlüsselt die Listung zusätzlich in eine Kategorie (Phishing, Malware, Missbrauch oder gehackte Website); die anderen Listen melden eine Listung ohne Kategorie. Eine Listung bedeutet, dass die Domain in markierten Nachrichten aufgetaucht ist.

  • Domain, nicht Adresse

    Das Ergebnis bezieht sich auf die gesamte Domain, sodass jedes Postfach darauf denselben Status teilt. Eine Listung zu beheben, hilft allen, die von dieser Domain senden.

  • IP-Reputation ist getrennt

    Diese Listen decken deinen sendenden Server nicht ab. Führe den IP-Blacklist-Check für die IP aus, die deine E-Mails tatsächlich versendet, um die andere Hälfte des Bildes zu sehen.

  • Domain-Registrierung (RDAP)

    Der Check zeigt außerdem die öffentlichen Registrierungsdaten der Domain: Registrar, Alter, Ablaufdatum und Nameserver, direkt aus deinem Browser über den öffentlichen RDAP-Dienst abgerufen. Eine sehr neue oder kürzlich neu registrierte Domain hat oft eine schwächere Reputation, daher ist das Registrierungsalter neben dem Blacklist-Ergebnis ein nützliches Signal.

Häufige Probleme und Lösungen

Domain ist gelistet, aber die IP ist sauber

SURBL listet die Domain, die in Nachrichten auftaucht, nicht den Server, der sie gesendet hat. Finde heraus, warum deine Domain in Spam- oder Phishing-Mails erschien, und nutze dann das SURBL-Delisting-Formular, sobald die Ursache behoben ist.

Du wolltest ein einzelnes Postfach prüfen

Blacklists arbeiten auf Domain- und IP-Ebene, sodass eine einzelne Adresse wie du@example.com nicht für sich allein gelistet werden kann. Der Check meldet zu example.com, und dieser Status gilt für jedes Postfach der Domain.

Saubere Blacklist, aber E-Mails landen trotzdem im Spam

SURBL zu bestehen ist notwendig, aber nicht ausreichend. Schwache Authentifizierung, eine schlechte Versandhistorie oder geringes Engagement können die Platzierung trotzdem beeinträchtigen. Prüfe deine SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge und sieh dir die Reputation der sendenden IP an.

Eine geteilte oder neue Domain zeigt eine Listung

Geparkte Domains, Link-Shortener und frisch registrierte Domains geraten manchmal in weit gefasste Listungen. Bestätige die Listung auf der Quellliste, und wenn es ein Fehlalarm ist, folge direkt dem Einspruchsverfahren dieser Liste.

Deine Fragen, beantwortet.

Kann man eine einzelne E-Mail-Adresse auf eine Blacklist setzen?
Nein. Spam-Blacklists laufen über DNS und verfolgen die Reputation pro Domain und pro sendender IP, nie pro einzelnem Postfach. Dieses Tool extrahiert die Domain aus der eingegebenen Adresse und prüft diese Domain, was die realistische Bedeutung einer E-Mail-Blacklist ist.
Welche Blacklists fragt dieses Tool ab?
Es fragt öffentliche Domain-, URI- und Reputations-Blacklists ab, die über Browser-DNS eine brauchbare Antwort liefern (SURBL, NordSpam, Suomispam, SEM URIBL, SPFBL, Scientific Spam und weitere), nach Wichtigkeit gruppiert. Spamhaus und URIBL blockieren offene öffentliche Resolver und werden daher separat zum direkten Prüfen verlinkt; nur eine echte Antwort 127.0.0.2 oder höher von einer abgefragten Liste zählt als Listung.
Prüft dies Spamhaus?
Nicht direkt im Tool. Spamhaus blockiert Abfragen offener öffentlicher Resolver, sodass ein Browser-Tool kein verlässliches Ergebnis bekommt. Statt eines vorzutäuschen, verlinken wir es unter den Ergebnissen, damit du es direkt auf spamhaus.org prüfen kannst. Für die Reputation der sendenden IP nutze stattdessen den IP-Blacklist-Check.
Was ist mit meiner sendenden IP-Adresse?
Domain-Blacklists sind nur die halbe Geschichte. Die IP, die deine E-Mails tatsächlich überträgt, hat eine eigene Reputation und kann unabhängig von deiner Domain gelistet werden. Prüfe sie separat mit dem IP-Blacklist-Check, um sowohl die Domain als auch den Server abzudecken.
Ist das Tool kostenlos und privat?
Ja. Es ist kostenlos und ohne Anmeldung. Die Blacklist-Abfrage läuft im Browser über DNS-over-HTTPS, und das Registrierungspanel fragt den öffentlichen RDAP-Eintrag der Domain direkt aus deinem Browser ab. Auf unserer Seite wird nichts gespeichert und wir sehen die geprüften Adressen nie. Für das vollständige Bild, wie deine E-Mails den Posteingang erreichen, sieh dir Zustellbarkeit und Inbox-Placement-Tests an.

Ein sauberer Eintrag ist Schritt eins. Sieh, wo deine E-Mails wirklich landen.